DU KUNST MICH MAL Folge 11

Advertisements

Du Kunst Mich Mal Folge IV

Wir waren in China! Dort haben wir die Unterschiede zwischen fernöstlichen und einheimischen Schwarzwälderkirschtorten vermessen und andere bahnbrechende Kultur-Experimente veranstaltet, um dem Phänomen der Fremde nah zu kommen. Nicht so nah, als dass man uns mit gebratenem Reis verwechseln könnte, aber doch nah genug, um bereits erste körperliche Anzeichen einer Chinarisierung zu zeigen. Oben sieht man das Beweisfoto. Ob das nun gut oder schlecht ist, darf auf keinen Fall montags beurteilt werden, wenngleich Aufmärsche zur Abwehr derselben wohl vorerst nicht zu befürchten sind.
Wer nun denkt, das seien Klischees, der hat vielleicht recht, ist aber zu beglückwünschen, da er überhaupt was gedacht hat. Wir bewundern Denker in jeglicher Form, vor allem die, die vorher denken und dann sprechen, die nur noch getoppt werden von denen, die nur denken und gar nicht sprechen. Auch das eine Lehre, die wir aus unserer Reise in das fernöstliche Land der unendlichen Weisheit gezogen haben.
Wir selbst sind eindeutig noch nicht so weit selbst diesen Pfad zu beschreiten. Noch zu stark ist unser abendländischer Drang zur Mitteilung in jeglicher Form. Eine Form ist unser nächster Film, den wir ganz unchinesisch unbescheiden großposaunig ankündigen und hiermit zum Ansehen empfehlen.
Wie immer ist der Film auf unserem Youtube-Kanal zu sehen, wo wir beharrlich gegen den Strom schwimmen, um wenn möglich auf der anderen Seite anzukommen, die vorher noch kein Mensch betrat..

#MarianneBlum #GuidoRohm #DuKunstMichMal #ChinafürKulturidioten #Stäbchensprung #UnsinnaufReisen

Kamera: Arthur Blum, Dennis Steib
Schnitt: Arthur Blum
Tontechnik: Lean Jöckel
Wir danken: Marina Gajda und ihrem unmöglichen Hund
Wir empfehlen aus vollstem Herzen das Peking Restaurant im CineStar, Löherstrasse 39, Fulda

Du Kunst Mich Mal – Folge III

Herr Rohm und Frau Blum haben sich noch nie gescheut, durch fremde Brillen zu blicken. Man kann dabei viel Befremdliches entdecken und genau das zeigen die beiden in der neuen Folge „Du Kunst Mich Mal“.
Kein Mensch weiß, unter welch widrigen Umständen sie dieses Stück wahre und falsche Kunst gedreht haben. Sie haben der Kälte getrotzt, Anfeindungen und den Verlockungen von dunkler Bitterschokolade. Herausgekommen ist ein Stück Film- und Zeitgeschichte, das sich um nichts anderes dreht als um die bedenklichsten Formen von Grenzüberschreitungen. Ein aktuelleres Thema kann es derzeit nicht geben und auch keine authentischere Live-Berichterstattung.

 

Weihnachtslied

„Jetzt singen wir aber alle noch ein Weihnachtslied.“
„Nein, nein, ich will jetzt auspacken.“
„Lass den Jungen halt.“
„Ein Lied wenigstens.“
„Sing der Mama eben ein Lied.“
„Copkiller.“
„Was?“
„Das ist über einen Polizistenmörder. Rap halt.“
„Ein Weihnachtslied.“
„Schöner die Nadeln nie klingen.“
„Glocken.“
„Lass den Jungen jetzt auspacken.“
„Soll ich nicht singen?“
„Pack aus!“
„Ich würd jetzt schon gern singen.“
„Hier wird nicht gesungen.“
„Mama?“
„Hör auf den Papa.“
„Und wenn ich was von Dr. Dre …“
„Wem?“
„Dr. Dre.“
„Jetzt singen schon die Akademiker.“
„Papa …“
„Gib her, ich pack jetzt für dich aus.“

The Truth about Moses

– Grüß dich, Moses.

– Der liebe Gott, sieh da, was machst du denn so?

– Ich gott halt so vor mich hin.

– Und was willst du?

– Ich hab eine Vision für dich.

– Eine Vision?

– Ja, die lag hier noch rum.

– Für die kann ich mir auch nichts kaufen.

– Du sollst die Israeliten befreien.

– Nix da, ich hab heute gar keine Zeit. Und jetzt schleich dich.

Aus „The Truth about Moses“