Sonntag

Ludger Menke, Deutschlands Krimi-Papst, hat sich der UNTAT angenommen. Freude durchströmt meinen Hals, um am oberen Ende, von manchen Mund genannt, glucksend zu entweichen. In Rocky-Manier renne ich wieder und wieder die Treppen, die zur Villa führen, hinauf und hinab, während meine Frau Beatrix mich auf die noch kommenden Kämpfe einschwört. Aus den Lautsprechern schallt EYE OF THE TIGER. Ich schlage auf Schweinehälften ein, stelle mir vor, es wären die Gesichter des bösen Doktor Thams und seines noch bösartigeren Gesellen Klein-Tobias, die als meine Widersacher benannt werden wollen, die nicht ruhen, bis ich totgeschwiegen und bei der Krimi-Couch (oh, ich weiß alles, Doktor Thams!) in den Keller gevotet wurde.

Die Wachen, die auf den ehemaligen Geschützanlagen stehen, wurden verdoppelt; Waffen wurden wie Kräcker verteilt, mit der Anweisung, alles in die Horizontale zu befördern, was nach Thams und seinen Spießgesellen aussieht.

Den Morgen, das sei noch erzählt, verbrachte ich im hauseigenen Spielcasino, dort ich gegen die besten Mau-Mau-Spieler der Welt antrat, nicht um zu verlieren, denn meine Glückssträhne wurde durch vorherige Zahlungen in die richtigen Bahnen gelenkt.

Und wieder, noch während ich dies schreibe, tönt EYE OF THE TIGER!

Sei umarmt, Welt!

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Hans I. Glock liest „Der Herbert ist dem Karl sein Freund“

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