Sherlock Holmes

Eines Tages sagte Holmes: „Es regnet!“
„Wie kommen Sie darauf?“
Er zeigte auf die Scheibe, auf die Tropfen, die sich an sie klammerten, dahinter eine Welt, auf die Regenfäden niedergingen.
Seine logischen Rückschlüsse überraschten mich immer wieder.

Aus „Sherlock Holmes und das Rätsel der dunklen Wolken“, Roman

Holmes liebte Ostern. Er liebte es, in seinem Sessel zu sitzen, um von dort all die Eier, die ich erst noch verstecken würde, durch reines Nachdenken aufzuspüren.
„In der chinesischen Vase befindet sich ein grünes Ei“, sagte Holmes und lächelte mich überlegen an.
Ich stand auf, ließ das Ei aus meinem Ärmel in die Vase gleiten, um es im nächsten Moment hervorzuzaubern.
„Fast! Es ist gelb“, sagte ich. „Wie machen Sie das nur, Holmes?“
Holmes lehnte sich zurück, schien aber auch ein wenig enttäuscht, immerhin hatte sich sein unbestechlicher Geist in der Farbe des Eis geirrt.
„Die nächsten Eier“, überlegte er, „befinden sich zwischen den Sofakissen. Ein rotes und ein blaues.“
Ich stand auf, um ihn seine Eier finden zu lassen, auch wenn die Farben wieder nicht zutreffen würden. Zumindest war Holmes zufrieden, und mir rettete es den Tag, der nicht von seiner schlechten Laune zerschossen wurde.

Aus „Sherlock Holmes und die Osterhasenbande“, Roman

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