Immer schön schwool bleiben, Boyz!

Wenn es einer nicht geschafft hat, dann der 1970 geborene Hannes Weimacher. Unter diesem Namen kennt ihn aber niemand. Unter seinem Künstlernamen Silo Bushgido allerding auch nicht. In Kürze wird beim Berliner Plattenlabel ASSO BERLIN sein erstes Album „Staatsfeind Nr. 4711“ erscheinen. Die erste Single trägt den Titel „ANALyse ist geil“. Ich habe mich mit dem Einnahmetalent Silo, der wegen seiner heterofeindlichen Texte bereits mehrmals von CDU-Politikern angezeigt wurde, unterhalten.

G.R.: Du bist am Wannsee groß geworden. Eine sehr reiche Gegend. Wie hat dich das geprägt?

Silo: Das war hart, Mann, Brokkoli. Wir haben den ganzen Tag gechillt. Abends haben wir Heteros geklatscht, Wirsing.

G.R.: Du bist wegen deiner heteroverachtenden Texte umstritten. Auch wegen der extrem pazifistischen Aussagen. In deinem Song EIN MEGAKLEINES BISSCHEN PEACE, KAROTTE verlangst du, dass man Kriegstreiber zu Tode lieben soll. Harter Tobak.

Silo: Das geht in Ordnung. Waffenhändler und Söldner, alle ab in meinen Darkroom, damit ich sie, Blumenkohl, mit Liebe füllen kann.

"Immer schön schwool bleiben, Boyz!" Silo Bushgido
„Immer schön schwool bleiben, Boyz!“ Silo Bushgido

G.R.: Du leidest seit Jahren am Tourette-Sydrom. Dem sogenannten Gemüse-Tourette.

Silo: Unsinn, Erbse, Bohne, Fenchel.

G.R.: Bei der Echo-Verleihung 2012 hast du den Preis für das beste Video nicht bekommen. Wie gehst du mit diesem Misserfolg um?

Silo: Das ist, Paprika, völlig in Ordnung. Denn damals, Zucchini, habe ich noch gar keine Musik gemacht. Damals trampte ich professionell auf der A7. Ich kam in zwei Jahren keinen Meter weiter. Das hat mich geprägt. Ich wurde, Tomate, zu dem Hardcorehomo, der ich heute bin.

G.R.: Was hast du gegen Heteros?

Silo: Kohlrabi, das ist doch eklig. Männer, die eine Frau … Igitt! Ich kann und will mir das, Rotkohl, nicht vorstellen. Bereits in der Bibel gibt es nur Homos. Jesus und seine Jünger. Einsamkeit. Da ist viel passiert. Inzwischen schließen sich immer mehr Promis meiner Sicht an, wie z.B. Matthias Schaschlik, der für die ERDE schreibt. Er ist ja selbst ein bekannter Darkroombesucher. Denke, ich hatte, Grünkohl, meine Flinte schon in seinem Astloch.

G.R.: Du wirst regelmäßig von CDU-Politikern angezeigt?

Silo: CDU. Die werden es nie schaffen. Die vergreifen sich an reifen Frauen. Abschaum. Über solche Leute möchte ich nicht reden.

G.R.: Was erwartet uns mit deinem Album?

Silo: Viel Nächstenliebe und Homosex. Mehr nicht. Mehr gibt es nicht, Zwiebel.

G.R.: Danke für das Gespräch, Silo.

Silo: Gerne, Aubergine.

staatsfeind

 

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