Meine tollsten erotischen Streiche – Tagebuch der Sibylle L. (IV)

Obwohl ich so getan habe, als ob ich mich entschuldigt hätte, gibt der Mob keine Ruhe. Unruhig, angegriffen von den Schatten, die meine Schrankwand warf, masturbierte ich an diesem Morgen auf eine mir unverständlich unanständige Art über mehrere Stunden, die mir wie Tage vorkamen. Meine Hand verkrampfte sich in der kleinen Madame, dass mir ganz elend wurde, bis ich mich mit einem Gebet aus dem Schmutz der eigenen Gedanken ziehen konnte. Gott sei gelobt. Angst habe ich dennoch, weil der Nobelpreis wieder einmal in eine uneinnehmbare Ferne gerückt ist.

Aus “Meine tollsten erotischen Streiche – Tagebuch der Sibylle L.”

Klimt_Mulher_sentada

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