Meine tollsten erotischen Streiche – Tagebuch der Sibylle L. (II)

Aufregung ob meiner Dresdner Rede, die meinen Geist über die unruhigen Wasser der Moderne wandeln ließ, wie es bereits prophetisch vorab in der Genesis um- und beschrieben wurde. Flaniere nicht durchs Internet, diesem satanisch verdorbenen Gleich(gültigkeits)macher. Ließ mich von einem aufgebrachten Nachbarn informieren, dem die Blödheit bereits an den Kindern abzulesen ist, die, es muss so sein, einer künstlichen Befruchtung entstammen, auch wenn Worte wie Stamm und Abstammung einzig meiner dauernden Ironie geschuldet sind, ohne die mir die Unbill des Daseins unerträglich scheinen. Um der medial erzeugten Nervosität eine Absage zu erteilen, ließ ich meine Hand Richtung der kleinen Madame lustwandeln. Mein schlechtes Gewissen ließ mich anschließend eine Rede darüber verfassen, dass die Onanie im Rollstuhl ihr Ende findet. Rückenmarksschwund, oh, ick hör dir trapsen. Ach, ich ironisches Gotteskind.   

Aus “Meine tollsten erotischen Streiche – Tagebuch der Sibylle L.”

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