Ins Tagebuch

Liebes Tagebuch,

warum rede ich dich an? Du bist nicht mal ein Buch, wie kleine Mädchen oder Nobelpreisträger es früher führten. Du bist tot. Ein Blog, ein Programm. Was soll ich dir erzählen? Es ist dir doch eh egal. Du wirst es stoisch fressen, wie du alles frisst, was ich dir vorwerfe.

Liebes Tagebuch, solltest du aber nichtsdestotrotz dereinst ein Gefühlsleben entwickeln, nimm es nicht ernst, was ich dir schreibe. Lach darüber. Genieße den Tag. Auch ein Tagebuch hat nur ein Leben. (Internettagebücher haben vielleicht mehrere Leben, aber das kommt ganz darauf, von welchem Leben man ausgeht. Das Leben der Hühner in Deutschland ist kurz.)

Wo immer du bist, wenn du das lesen kannst, was ich heute schreibe, genieße die Zeit dort.

Dein Guido

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