Ins Tagebuch

Geschrieben. Geschrieben, als ob mein Leben davon abhängen würde. Geschrieben, bis ich so sehr schwitzte, dass es in Strömen lief. Der Schweiß bildete Pfützen. Ich stank. Stank so sehr. Bestialisch. Ich schrieb weiter. Die Nase lief. Keine Zeit. Es tropfte auf die Tastatur. Alles wird zur Literatur. Das eben auch. Als ich schließlich aufhörte, sah ich verwundert zur Uhr. Fünf Minuten. Ich hatte tatsächlich ganze fünf Minuten geschrieben.

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