Ich bin der Bruder des Gottessohns

Ich saß gerade bei meinem ersten Morgenmesswein, als mich meine Haushälterin Emmanuelle darauf aufmerksam machte, dass man im Fernsehen über einen gewissen Jesusmann berichtete, einen Wunderheiler, der sich um die Ärmsten unter den Armen kümmerte. Der ihnen also förmlich unter die Arme griff. „Hahaha …“ Ich war entzückt von meinem Drang, unaufhörlich in Kalauern zu denken. Ich drückte meine Weihrauchzigarrette im Weihwasserbecken aus und starrte gebannt auf die Mattscheibe. Ich musste etwas gegen Jesusmann tun. So jemand konnte uns die Geschäfte kaputtmachen.

Aus „Ich bin der Bruder des Gottessohns“ von Babbes von Schmelz

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