VATIKAN – Das heimliche Wesen aus einer fremden Welt

„Ich verbiete mir sämtliche Versuche, sich in unsere Leere einzumischen“, sagte der Vatikan. Er beugte sich bedrohlich weit nach vorne, sodass seine dunkle Gestalt den Anschein machte, jeden Moment auf den Boden zu plumpsen. Die Bischöfe beäugten den Vatikan, von dem nur wenige Eingeweihte wussten, dass es ein Wesen aus einer fernen Galaxis war. „Uno? Was ist das überhaupt?“, knurrte der Vatikan, der allmählich hungrig wurde. Die Bischöfe hoben ihre Brauen und verdrehten die Augen. Galaxis hin, Galaxis her. Besonders helle war der Vatikan noch nie gewesen. Kein Wunder, dass er menschliches Personal benötigte, um den Durchblick nicht vollends zu verlieren. Man räusperte sich und versicherte der außerirdischen Wesenheit, sich richtig entschieden zu haben. Der Vatikan nickte, hickste und knallte schließlich doch noch fluchend auf die altrömischen Fliesen. Ein Kopfschütteln schwappte durch den Raum.

Aus „VATIKAN – Das heimliche Wesen aus einer fremden Welt“, Roman, vergriffen 

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