Möwenberg – Schicksalsjahre eines Philosophen (IV)

„Ich denke, also bin ich, hatte Möwenberg von der Kindergärtnerin vorgelesen bekommen. Aber ging Möwenberg dieser Satz weit genug? Die Hosen nass, weil er vergessen hatte, das Wasserlassen zu unterlassen, stand er zum Trocknen in der Sonne und schrieb im Kopf: Ich denke Eis, also bin ich Eis. Er sah an sich hinab. Erblickte seine zittrigen Beinchen. Nichts. Noch einmal. Ich denke Millionär, also bin ich Millionär. Verzweifelt sah sich Möwenberg um, ob ihm Spielzeug aus reinster Schokolade angetragen würde. Wieder geschah nichts. Er beschloss den Satz, den die Kindergärtnerin aus dem HORT DER FREIDENKER einem gewissen Buch über einen René Irgendwer entnommen hatte, getrost zu vergessen.“

“Möwenberg – Schicksalsjahre eines Philosophen”, Biografischer Roman, vergriffen

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