Möwenberg – Schicksalsjahre eines Philosophen (II)

Wer bin ich? Eine Frage, die den jungen Möwenberg nicht lange umtrieb. Die Eltern beugten sich bereits früh über den mit roter Farbe gefüllten Kopf des Jungen, der davon zeugte, dass er im Begriff war, die Leere seiner Windel zu füllen, und teilten ihm unaufhörlich mit, dass er Markus Möwenberg sei. So entstand der nächste wichtige Pfeiler seiner Philosophie. Wer bin ich? Markus Möwenberg. Stellten ihm später Besucher, die ihn hoch oben in seiner Hütte in Todnockelberg besuchten, dieselbe Frage, verwies er sie auf ihre Namen. „Sie sind, wie Sie heißen!“ Erstaunt ließen die Jünger ihre Wanderstöcke fallen, hatten sie doch nicht damit gerechnet, dass die Wahrheit all die Jahre so nah neben ihnen im Pass geschlummert hatte. Selbstverständlich hätten sie es auch Band III der Werke entnehmen können. Aber die wurden, auch wenn dies niemand eingestand, nur selten von Hirn und Augen frequentiert.

„Möwenberg – Schicksalsjahre eines Philosophen“, Biografischer Roman, vergriffen

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