Samstag

Träumte von Arno Schmidt, der meine Gedichte und Kurzgeschichten etymisierte und dabei einen latenten Hang zu abgeschnittenen Fingernägeln nachweisen konnte. Lange Fingernägel, so Schmidt, der sich in meinem Traum Arno Müller nannte, seien zu einem Trauma für mich geworden, das ich durch mein Werk zu bewältigen suche. Er fragte nach, ob er mich zerstückeln und in seinen Karteikasten stecken dürfe, was ich vehement verweigerte. Grummelnd zog er mir sein Fernglas durchs Gesicht und ließ mich erwachen. Heute wäre Arno Schmidt 100 geworden. Eine Gratulation erspare ich mir des Traumverlaufes wegen.

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