Aus meinem Tagebuch

Montag, 13. Januar 2014: Die Worte sind ausgegangen. Leider haben sie mir keine Nachricht hinterlassen, wo ich sie abholen soll.

Dienstag, 14. Januar 2014: Die Worte sind zurück. Sie stanken fürchterlich. Ich will gar nicht wissen, wo sie sich rumgetrieben haben. Vermutlich wieder in Vokalen. Die ganze Stadt ist mit ihnen übersät. Sie schießen wie Pilze aus dem Boden. „Die Vokale“, sagte ich zu meiner Frau, „werden noch zum Problem werden!“ – „O!“, antwortete sie nur. Ich hoffe nicht, dass sie mir etwas verbirgt. Besucht sie etwa heimlich eines dieser Etablissements? Vielleicht hat sie bereits ein Stammvokal. Das E. Oder das I. Ich inspizierte ihren Gesichtsausdruck. Ich nahm sogar einen Gipsabdruck, um sie damit zukünftig konfrontieren zu können. Vorsicht ist die Zuarbeiterin der Scheidungsanwälte.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s