Mittwoch

Wir haben den ganzen Abend Weihnachten gefeiert. „Wie lange geht das denn noch?“, habe ich ungeduldig gefragt. „Ich habe gar keine Zeit für so etwas.“

Meine Frau und die Kinder schenkten mir ein Beiny. Das ist toll. So etwas besitze ich noch nicht, auch wenn es mir etwas umständlich erscheint, das Riesenbein in der Hosentasche zu verstauen.

„Das ist der neuste Trend auf dem Mobiltelefonmarkt“, erklärte mir meine Frau. „Da bist du immer und überall erreichbar. Wenn du z.B. Verhandlungen auf Sylt führst, ruf ich dich einfach auf deinem Beiny an und wir können die ganze Nacht quatschen.“

„Mal hier mal nicht den Teufel an die Wand“, erwiderte ich.

Die Einstellungen, die über die Zehen vorgenommen werden, hielten mich die ganze Nacht auf Trab. Was man da alles programmieren kann! Und Apps kann man sich runterladen, unter anderen eine App, die dem Beiny die nachwachsenden Haare rasiert. Die Technik hat ungeheure Fortschritte gemacht.

„Demnächst“, lachte ich meinem Pferd Sandy ins Gesicht, als ich es gegen Morgen im Stall besuchte, „wirst du noch von Autos abgelöst. Aber nicht hier“, beruhigte ich Sandy, „nicht auf meinem Grund und Boden.“

Guten Morgen, Welt!

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