Mittwoch III

Ich bin krank. Die Augen sind gerötet, später begrünt, noch später vergilbt. So könnte ich in einer Disco anfangen. Die Augenfarben huschen über den Tanzboden. Schneller, rufen die Tänzer! Und ich wechsel die Farben, bis mir ganz schwindelig ist. Jetzt bloß nicht kotzen, auch wenn man damit in einer Dorfdisco nicht auffällt, sondern sich ins Gesamtbild einfügt.

„Hey“, könnte einer zum Chef sagen,  „Ihre Lichtanlage kotzt.“

„Hm“, würde der Chef sagen. Und nach etwa drei Minuten: „Was machen wir denn da?“

„Nichts!“, würden alle im Chor schreien, weil die gute Stimmung obsiegt.

Und ich? Immer noch krank, ziehe mich aus dem Discobetrieb zurück. Nie und nimmer würde ich dort gesunden.

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