Wider dem Buchhandel

Eine Buchmesse, die kann doch niemand wollen. Bücherhandel sollte weltweit verboten werden. Die Würde eines Buches ist unantastbar.

Wenn man sich schon einem Buch nähert, dann mit einer gewissen Rücksicht. Man kann es einladen. Auf einen Tee. Kann seinen Rücken bewundern, um – vielleicht – beim dritten Treffen die Hand, wie zufällig, dort zu platzieren, nicht zu platzieren, das wäre rüde, es wäre ein Akt der Gewalt. Wie ein Windhauch sollte die Hand wehen.

Zum Essen kann man es einladen, sich einen Film ansehen, auch wenn man damit rechnen muss, ermahnt zu werden, dass Bücher den Filmen vorzuziehen wären, entstammt das Buch doch einem weitaus älteren Geschlecht.

Die Hochzeit ist nicht ausgeschlossen, und hat man erst den Ehering am Finger, kann die Nacht gemeinsam verbracht werden, auch wenn dies aus der Mode gekommen scheint. Heutzutage wird der One-Night-Read bevorzugt.

Aber Handel mit Büchern ist und bleibt ein Verbrechen.

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