Über das Nichts müsste ich einmal schreiben

Über das Nichts müsste ich einmal schreiben. Später noch über das Garnichts. Das umschwebt mich, das Nichts. Es tanzt in meinem Kopf herum und singt: Nichts, Nichts, Nichts. So viel Nichts entleert das Hirn. Es kommt zu einem Vakuumüberfluss. Zu einem Anstieg des Fehlenden. So ohne Gedanken lässt es sich vortrefflich leben, auch wenn man keinen Treffer mehr erzielt. Ziele gibt es keine mehr. Man sitzt und starrt. Starrsinn. Sich aus dem Leben raushalten. Sich aus dem Denken raushalten. Aus dem Halten raushalten. Sich aushalten muss man sich auch nicht mehr. Nicht mal glücklich muss man sein. Nichts tun, außer nichts tun. Hülle sein. Und dies in Fülle. Erfüllt vom Unerfüllten.

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