Dienstag

Wie so ein Morgen beginnt? Mit viel Arbeit! Erst müssen die Böden geschrubbt werden. Dann klopfe ich die Teppiche aus. Schwere Dinger, die ich von meiner Frau nach draußen tragen lasse.

„Da müssen sie drüber“, dirigiere ich sie und zeige auf eine Art Metalltor ohne Netz.

Sie ächzt und stöhnt nur, aber davon kommt der Teppich auch nicht über das Gestänge.

„Mühe dich, meine Liebe!“

Sie würde gerne antworten. Ich kann es ihrem Gesicht ablesen. Die Schwere der Arbeit versiegelt ihr den Mund. Ich schreibe währenddessen meist an einem Freiheitspoem. Es geht in diesen Gedichten um die unterdrückten Klassen. Um die Ausgebeuteten dieser Welt.

„Na, will es nicht klappen?“ frage ich sie.

„Nein, nein, geht schon“, keucht sie.

„Gut!“

Also wird weitergedichtet.

So ein Morgen … Voller Arbeit!

Guten Morgen, Welt!

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