Dienstag

Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, heute einen Tagebucheintrag anzufertigen. Obwohl ich gestern noch der Meinung anhing, heute keinen Tagebucheintrag zu schreiben, hat mich meine innere Stimme an diesem Morgen davon überzeugt, doch einen solchen zu verfassen. Meine innere Stimme, um dies kurz erwähnt zu haben, hat eine merkwürdig hohe Stimme, sodass ich darauf achten muss, nicht laut aufzulachen, spricht sie zu mir. Es klingt fast wie ein Pfeifen. Wie die Stimme einer Zeichentrickmaus.

Ich denke nicht, dass ich mich deshalb schämen muss, schließlich kann niemand etwas für den Klang seiner inneren Stimme. (Ich weiß auch nicht, wie und wo man seine innere Stimme gegen eine andere innere Stimme eintauschen kann. Wenn Sie etwas zum Thema wissen, das mir unbekannt ist, wäre ich Ihnen verbunden, wenn Sie mich darüber in Kenntnis setzen würden. Das sollte, ich muss hier an Ihr Ehrgefühl appellieren, eine selbstverständliche Pflicht für jeden ordentlichen Blogger sein. Immerhin gehören wir einer Kaste an, die sich dem Anstand und der Nächstenliebe verschrieben hat.)

Da meine innere Stimme mich nun, wie eingangs bereits ausführlich beschrieben, dazu aufforderte, heute einen Tagebucheintrag zu verfassen, kam ich dem zähneknirschend nach.

Und hier ist er, liebe Freundinnen und Freunde des gepflegten Tagebuchworts.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.

Ich auch! (Das war meine innere Stimme, wie Sie sofort am Klang erkennen konnten.)

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