Robert Dusch

Sitze im Regen, der mich unaufhörlich einnässt. Regenwetter ist Duschwetter. Robert Dusch war es, der das Regenwetter 1986 erfand. Vorher gab es gar keins. Nur Wolkenbrüche. Und Krankenhäuser für selbige. In meiner Kindheit fuhren die Krankenwagen minütlich an meinem Kinderzimmer vorbei. Mutter schüttelte den Kopf, während sie geistesabwesend die Tapete streichelte. “Ein Wolkenbruch, der braucht Jahre, bis er heilt”, sagte sie. Aber dann kam Robert Dusch, und die Zeit der Regenwetter begann. Das Krankenaus musste übrigens dicht machen. Aber so sehr sie auch verdichteten, das Wasser der Regenwetter drang an allen Ecken und Enden ein.

(Das Foto zeigt Robert Dusch, der sich an manchen Tagen in einen Hund verwandelte. Hier kommt er in Frankfurt an, wo er wenig später das Regenwetter erfindet.)

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Dienstag II

Die Regentropfen schießen mit einem unbedingten Willen zur Erde hinab, dass man um Haus und Hof fürchten muss. Ein Belagerungszustand. Man kann sich die himmlischen Herrscharen regelrecht vorstellen, die auf dunklen Wolken sitzen und mit ihren Wasserpistolen auf uns zielen. Da wird geballert, was das Zeug hält. Keine Gnade für Erdenbürger, im Speziellen für die in Fulda ansässigen. Die Rache Gottes, mit dem einmal zu viel Schindluder getrieben wurde. Er schreitet seine Armeen ab, ganz bestimmt, vielleicht sogar in diesem Moment. Ein eitler Geck, ein General Custer, der sich den Bart nach oben zwirbelt, der die Enden Richtung Unendlichkeit zieht. “Feuert, meine Engel!”, fordert er seine Gotteskrieger auf. (Das Wort Gotteskrieger vor der Veröffentlichung löschen, um die NSA nicht noch nervöser zu machen.)

Zur Linken steht mein allzeit bereiter Kaffee. Hocherhobenen Kaffeehauptes salutiert er meinen Bemühungen, die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge zu treffen.

Das Dachfenster des Villenobergeschosses hält stand, haben wir es doch aus einem Material fertigen lassen, das Regen abhalten soll. Glas. Die Technik ist vorangeschritten. Es scheint kein Halten mehr für die Menschheit zu geben.

Guten Abend, Welt!

Montag

Regen. Das ist doch Scheiße. Regen ist schlecht für das Gemüt, auch für das Gemüsebeet, wie jedes Kind weiß.

Die Felder, Wiesen, alles läuft mit Wasser über, bis nichts mehr von der ganzen Pracht übrig bleibt.

Es kommt zu Überschwemmungen. Die Häuser werden fortgeschwemmt, und ehe man sich versieht, hängt man in seinem Schlafzimmer oder in seinem Wohnzimmer und treibt über einen Ozean, der nicht endet. Hätte es mal nicht geregnet, denkt man noch, aber dann ist es auch zu spät. Man ist plötzlich Teil einer großen Endzeitstimmung. Alle hängen sie in ihren Fenstern und spielen traurige Lieder auf ihren Banjos, während in der Ferne ein Hund ein letztes Mal aufheult, bevor er in den Fluten untergeht.

Die Sonne versinkt im Meer, weil ihr gar kein anderer Ort mehr bleibt, wo sie untergehen könnte. Und bei so viel Wasser wird sie über kurz oder lang verglühen. Das ist physikalisch bewiesen, und wenn nicht bewiesen, so doch eine unumstößliche Tatsache.

Ausflugsboote werden den großen Reibach machen. Sie werden sich die Hände reiben und werden zittern, weil sie Angst haben, das neu entstandene Meer könnte verschwinden. Also werfen sie alle Tage einen über Bord, um ihren Regengott zu besänftigen.

Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, Gott bewahre, aber so wie eben beschrieben, könnte es kommen, wenn es weiterhin so regnet. Große Unglücke beginnen immer mit dem Lachen derer, die meinen, es werde schon nicht so schlimm werden.

Dabei muss man nur ein Ohr dafür haben, was draußen geschieht. Der Himmel hat seine Schleusen geöffnet. Vermutlich will man uns eine Lektion erteilen. Das Schicksal will uns etwas beibringen. Nur Lernen werden wir nichts. Es wird alles so sein, wie es schon immer war.

Es wird Häuser geben, die die anderen Häuser entern. Man wird fliehen, wird den Balkon zu Wasser lassen, um damit Land zu finden, das es nicht mehr gibt.

Bungalows werden auftauchen, unerwartet, mitten in der Nacht. Es wird schrecklich werden.

Guten Morgen, Welt!

Mittwoch

Regen zieht über die Villa, eine Armee kleiner Tropfen, die mit zusammengebissen Zähnen todesmutig aus einer geöffneten dunklen Wolke springen. Was wird man den Tropfen über uns erzählt haben? Wie sollen wir sein? Wie stellen sich die Tropfen ihren Feind vor?

Im Fernsehen haben sie von den Ausbildungscamps der Tropfen berichtet, ich habe es gesehen. Ihre stummen Märsche in die Helikopter, ihre verbissenen Gesichter, die von Hass und Entschlossenheit erzählen.

Wie konnte es zu diesem Krieg zwischen Menschen und Wassertropfen kommen? Ich kann mich kaum noch an die Anfänge erinnern.

Wir haben sie ausgenutzt. Das ist das Problem. Wir haben sie gefördert, nur um sie zum Waschen und Trinken zu benutzen. So sollte man mit seinen Nachbarn nicht umgehen, und tut man es doch, muss man sich nicht wundern, wenn sie zu gewalttätigen Gegnern mutieren, zu einem Heer, dessen Angriffe die Villa bereits die ganze Nacht über erschüttern. Wie lange das Dach das aushalten wird? Ich kann es nicht sagen.

Zwischenzeitlich empfing ich Berichte, die von einem Meer feindlicher Truppen berichten, die nur darauf warten, ihren Einsatzbefehl zu erhalten.

Die Familie ist in Alarmbereitschaft versetzt. Ich habe Föhne an die Dienerschaft ausgeben lassen, Verlängerungskabel wurden verlegt, um eindringende Tropfen auf der Stelle zu eliminieren. Sollen sie doch elendig verdunsten. Dies ist nicht mein Krieg. Sie haben sich dafür entschieden.

Die Nacht, das Dunkel, scheint ihr Verbündeter. Die Nacht legt ihren dunklen Mantel über das Land, erschwert die Sicht, und schützt so die Absprünge der Tropfen, deren Zahl in die Myriaden geht. Sie tippeln auf den Fensterscheiben umher, um mich auf diese Weise in den Wahnsinn zu treiben. Ihre Niederkunft erinnert an eine der göttlichen Plagen.

Und dann plötzlich – Ruhe, als wäre der Ansturm versiegt, der, ich bin mir sicher, keine Rast kennt, sondern nur Finten, die unseren endgültigen Untergang besiegeln sollen.

Die Frauen, dreihundert an der Zahl, sitzen bibbernd in einer Ecke des Grünen Salons. Ihre Zähne schlagen aufeinander.

Ich werde mich nicht aus meinem Haus vertreiben lassen, weder heute noch in Zukunft. Meine Flinte, ein umgebauter Staubsauger, giert nach dem Augenblick einer ersten Begegnung.

Äste knarren.

Was auch geschieht, ich werde mich und meine Familie zu verteidigen wissen.

Gott (Name geändert) stehe uns bei!

Dienstag II

Regen. Widerliches Getröpfel. Gewölk zog über die Villa. Dunkelheit spannte ein Zelt, in dem wir unterkamen, ich und mein Landstrich.

Viel zu berichten gibt es nicht. Alban (Name nicht geändert) ließ via Facebook durchblicken, dass er sich nach der Veröffentlichung seines nächsten Romans EGMONT (Name geändert) eine Lesung mit mir in einem der hiesigen Stadien vorstellen könnte. Warum nicht! Wer es in Fulda schafft, der schafft es überall, weiß der Volksmund diesen Ort zu beschönigen.

Meine Erinnerungen kletterten die Zeit hinab und fanden sich im Damals wieder, einer Hütte, in der ich mich und Alban (Name nicht geändert) sitzen und schreiben sah. Wir lachten uns die garstig-schlechten Seelenzustände aus den vom Alkohol gedunsenen Leibern, die wir gegen Abend in diverse Sektbars verfrachteten. Sex, reichlich genossen, spielte keine unerhebliche Rolle. Ich kann und werde hier nicht alles ausführen können, was sich an jenem fernen Tag ereignete; ja, ich sehe ich mich genötigt, den Deckel der Verschwiegenheit auf diese Tupperdose zu pressen, um den Journalisten der Boulevardpresse, die dieses Blog wie ihre Augäpfel hüten, nicht in Versuchung zu führen.

In der Küche werkeln derzeit die Köche, um mir ein Mahl zu bereiten, dem meine Zunge die Absolution erteilen kann. Fleißig wird geschnitten, beschnitten, Vorhäute und Wurstpellen fallen.

Guten Abend, Welt!

Die Liebenden

Emmi beugt sich mit dem Handtuch aus dem Fenster, mit einem kritischen Blick zum Himmel hinauf. Regen, denkt sie, den Regen kann keiner gebrauchen, den Regen hatten wir schon früher, wir hatten ihn in solchen Massen, in solchen Mengen, denkt Emmi, dass ich den Kindern davon erzählen muss.

Sie entdeckt einen Krankenwagen am Ende der Straße, der, denkt sie, vor dem Haus der Russen steht. Das haben sie davon, denkt Emmi, ihr Handtuch aus dem Fenster haltend, als wollte sie kapitulieren, schlaff, als würde sie beim Kapitulieren kapitulieren, die müssen ja auch immer auf dem Balkon stehen und rauchen und trinken, die Russen, das haben sie jetzt von ihrer Lebensart, kein Wunder, denkt Emmi, wenn da einer stirbt oder ins Krankenhaus kommt, vielleicht mit einer Lungenentzündung oder einer Leberzirrhose oder so etwas in der Art. So ein Morgen, denkt Emmi und will das Fenster schließen, so ein Morgen, erst der Regen, der in solchen Mengen vom Himmel fällt, wie sie es nur aus ihrer Kindheit kennt, und jetzt noch die Russen, die am frühen Morgen sterben oder eingeliefert werden müssen. Auf der anderen Seite, denkt Emmi, immer noch besser, als wenn hier gar nichts geschehen würde. Kein Regen, kein Krankenwagen, das wäre doch auch nichts, da würde sie ja vor Langweile eingehen, denkt Emmi und schließt das Fenster, während Harald aus der Küche fragt, was sie so lange im Bad macht? Emmi verzieht das Gesicht, der hat gut reden, denkt Emmi, wenn ich nicht wäre, würde das Bad in seinem Dreck ersaufen, untergehen würde alles, wenn ich nicht wäre, denkt Emmi, und ruft: “Fang schon mal an. Ich komm gleich!”

So ein Morgen, denkt Emmi, so ein Morgen, und dann denkt sie daran, dass es morgen wieder einen Morgen geben wird, wahrscheinlich mit Regen, aber ohne Krankenwagen. Dann lieber so einen Morgen, denkt Emmi, lieber einen Morgen mit Krankenwagen, über den ich nachher beim Frühstück mit Harald reden kann, sonst fällt uns ja nichts ein, denkt Emmi und dankt im Stillem dem Herrgott für die Russen und ihren unsteten Lebenswandel. Sie schlurft, in der Hand das Tuch, in die Küche und denkt, ich hätte Edwin heiraten sollen, mit dem Edwin wäre ich besser dran, der würde mit mir am Fenster stehen, der wäre meiner Meinung über den Regen und die Russen und die Zeiten früher, der würde mich in seinem Arm halten und gemeinsam würden wir flüstern: Was für ein Morgen! Mit dem Harald, denkt sie, mit dem ist das nicht möglich, nicht mit dem Harald, wie der schon dasitzt und sein Brot kaut und sie nicht beachtet, wie sie den Raum betritt, der Harald, denkt sie, der hat für nichts ein Auge, nicht für die Russen, nicht für den Regen, nicht für den Krankenwagen, nicht für das Früher, nicht für sie. Betroffen steht sie im Türrahmen und denkt, sie muss jeden Augenblick kotzen, sie muss sich übergeben, das ist doch kein Leben, mit so einem Mann, der sich für nichts, was vor dem Badezimmerfenster geschieht, interessiert. Wie er schon sein Brot mustert, denkt Emmi, als ob es ein Fußballspiel wäre, denkt Emmi und setzt sich mit einem lauten Schnaufen neben ihn, denkt, ein Leben ohne Harald wäre ein besseres Leben, denkt, ich will das nicht. Sie nimmt ein Brot und bestreicht es mit Butter, dick drauf die Butter, noch eine Lage, und noch eine Schicht, von etwas muss man ja sterben, denkt die Emmi, während sie Harald anlächelt, der es nicht sieht, der sein Brot anblickt, als wäre es eine Pyramide oder der Eifelturm, der Harald, der denkt, ich wäre ohne die Emmi schlechter dran. Das Bad, der Flur, das Wohnzimmer, alles müsste er selber putzen, denkt Harald, er beißt in sein Brot und denkt, eine Putzfrau könnte ich mir gar nicht leisten, nicht bei meinem Lohn, denkt Harald. Er hebt den Kopf und lächelt Emmi an, die denkt, was lächelt er jetzt schon wieder, der heckt doch was aus, egal, lass dir nichts anmerken, lächel zurück, und das tut sie auch, sie lächelt ihren Harald an und sagt: Ich liebe dich! Und der Harald kaut und murmelt beim Kauen: Ich liebe dich auch!

Stumm verspeisen sie ihr Frühstück, die Gedanken rasen hin und her, sie denken daran, was heute noch alles zu erledigen ist.

Emmi denkt an die Russen, an den Regen, an den Krankenwagen, sie dankt dem Herrgott ein weiteres Mal. Ohne ihn und seine Schicksalsschläge wäre sie ärmer dran, denkt sie, ohne die wäre sie längst vor Langeweile gestorben. Sie lächelt Harald ein weiteres Mal an, den es irritiert, der denkt, was heckt sie jetzt schon wieder aus, egal, ich werde nachher auf den Fußballplatz gehen.

“Ich liebe dich!”, sagt Harald.

“Ich liebe dich!”, sagt Emmi.

Regentagszitat

“Aber man darf nun nicht etwa glauben, daß es ein trübseliger Regen war, wie er uns bei uns manchmal vorkommt. Nein, ganz und gar nicht, denn in Lummerland war selbst das schlechte Wetter nicht wirklich schlecht, sondern fröhlich und übermütig. Es war eher eine Art Wasserkonzert. Die Regentropfen plitschten und platschten und trommelten lustig auf dem Fensterblech, die Dachrinnen gurgelten und schwatzen, und in den Pfützen rauschten die Wassergüsse, als ob eine begeisterte Menge in die Hände klatschte.”

Michael Ende, Jim Knopf und die Wilde 13

Die Verwendung des Schweizer Käses in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

Das überfällt dich. Plötzlich. Du kannst es ja gar nicht aufhalten. Es tritt aus dem Regen oder dem Schnee mit einer geladenen Waffe vor dich. Hände hoch! Rühr dich nicht! Es drängt dich in deine Wohnung. In dein Haus, wenn du eins hast. Hier in der Gegend gibt es viele Leute (man muss sie Leute nennen, weil sie sich selbst Leute nennen, sie nennen sich nie Menschen), die ein Eigenheim besitzen. Es sind große Eigenheime, deren Schatten einen verschlucken können. Monatelang kann man in so einem Schatten laufen, aber man findet nicht mehr raus. Man fragt sich, ob es so etwas wie eine Sonne überhaupt noch gibt.

Ich schweife ab.

Es ging um das, was dich überfällt, wenn du gerade gut drauf bist. Das Schreiben läuft. Du bist wie eine Maschine. Jeder Buchstabe, jeder Satz sitzt. Alle sind sie Treffer in deinem eigenen Körper. Du bist schon ganz hohl davon. Durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Das würdest du nie schreiben, weil sich das nicht gehört. Das Bild mit dem Schweizer Käse konnte man schon öfter lesen. Den Lesern muss von diesem abgegriffenen Bild schon ganz schlecht sein. Sie können es nicht mehr sehen. Keine brennenden Horizonte. Und keine Schweizer Käse.

Der Überfall dient nur dazu, dich am Schreiben zu hindern. Es ist eine Schreibkrise, die da mit einer Strumpfmaske vor dir steht.

Stell dich nicht so an, würde sie am liebsten sagen. Ich bin doch keine Staatskrise. Auch keine Ehekrise. Oder eine Arbeitsmarktkrise. Ich bin nur eine einfache Schreibkrise.

Du kannst sie nicht gebrauchen, das willst du ihr klar machen, während sie dich an den Stuhl fesselt. Sie knebelt dich nicht, weil du von ihr erzählen sollst. Aber mit Schreiben ist nichts.

Und dann sitzt sie auf deinem Schreibtisch und beobachtet dich.

Wie überlistet man sie? Wie brät man ihr eins über und kommt sauber aus der Sache raus? Du müsstest sie später auch verschwinden lassen. Du könntest ihren Körper zerlegen. Mit einer Säge? Du hast doch überhaupt keine.

Was für ein schäbiges Arschloch, denkst du. Stürmt hier rein, so kurz vor dem Weltuntergang und bedroht mich und zwingt mich, nichts über sie oder den Weltuntergang zu schreiben.

Während sich die Krise in der Küche einen Salat und später noch einen Drink zubereitet, durchdenkst du die Angelegenheit wieder und wieder, bis dir schließlich die rettende Idee kommt.

Du beugst dich mit der Nase über die Tastatur (wie konnte diese dämliche Krise dich nur direkt vor deinem Schreibtisch absetzen) und tippst mit der Nasenspitze die ersten Worte einer neuen Erzählung, bis dir einfällt, dass du überhaupt keine Zeit zu verlieren hast. Es muss schneller gehen. Muss eine Notiz werden, die du in deinem Blog sofort veröffentlichen kannst.

Und während deine Nase große Weltliteratur hackt, krümmt sich die Krise bereits auf dem Küchenboden. So wird es was. So kriegst du sie klein.

Sie röchelt. Du hebst den Kopf und liest leise: “Das überfällt dich. Plötzlich. Du kannst es ja gar nicht aufhalten. Es tritt aus dem Regen oder dem Schnee mit einer geladenen Waffe vor dich. Hände hoch! Rühr dich nicht! Es drängt dich in deine Wohnung.”

Wort für Wort stirbt die Krise ein wenig mehr. Sie ist schon ganz hohl, sie sieht – um es wieder mal einzubauen – bereits wie ein Schweizer Käse aus.